Bald keine Elefantentouren mehr in Angkor Wat

Angkor Wat bald ohne Ele­fan­ten­tou­ren - ein Glück für die Tie­re

Für vie­le Tou­ris­ten ein Traum - für die Ele­fan­ten eine Qual des­halb wird es bald kei­ne Ele­fan­ten­tou­ren mehr in Angor Wat geben.

Ele­fan­ten­rei­ten ist eine belieb­ten Tou­ris­ten­at­trak­ti­on, auch in der bekann­tes­ten Tem­pel­an­la­ge Ang­kor Wat in Kam­bo­dscha.

In Ang­kor Wat wer­den aktu­ell 14 Ele­fan­ten gehal­ten, die täg­lich Tou­ris­ten durch die rie­si­ge Anla­ge tra­gen. Jähr­lich nut­zen etwa 2,5 Mil­lio­nen Tou­ris­ten die Mög­lich­keit auf einem Ele­fan­ten zu rei­ten! Dass die Ele­fan­ten für die­se Arbeit gequält wer­den, sehen viel nicht oder wol­len es nicht sehen.

Das Leid der Tie­re scheint nun 2020 tat­säch­lich ein Ende haben.

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Fernöstliche Feiertage im Juni

Kam­bo­dscha fei­ert in die­sem Juni zwei Fei­er­ta­ge; zum einen den Welt­kin­der­tag am 01.06., zum ande­ren am 18.06. den Geburts­tag der Köni­gin. Im isla­misch gepräg­ten Indo­ne­si­en fei­ert man am 06. Juni den Geburts­tag des Pro­phe­ten Moha­med.

Lage in den Hochwassergebieten in Thailand

Trotz neu­er star­ker Regen­fa­el­le in wei­ten Tei­len Zen­tral­thai­lands hat sich die Lage in den Hoch­was­ser­ge­bie­ten in den letz­ten Tagen kaum ver­a­en­dert. Im gesam­ten Nor­den ein­schließ­lich der Regi­on um Chiang Mai sowie in der Regi­on um Phu­ket im Sue­den ist die Situa­ti­on wei­ter­hin ent­spannt, alle Aus­flue­ge und Besich­ti­gun­gen koen­nen hier ohne Ein­schra­en­kun­gen durch­ge­fuehrt wer­den.

Im Groß­raum Bang­kok sind nach wie vor meh­re­re direkt am Ufer des Chao Phra­ya gele­ge­ne Außen­be­zir­ke im Nor­den und Osten ueber­flu­tet. Auch im Stadt­zen­trum stieg der Pegel­stand des Chao Phra­ya an, zu den im Zeit­raum zwi­schen dem 16. und 18. Okto­ber befu­erch­te­ten Ueber­schwem­mun­gen von Tei­len der Bang­ko­ker Innen­stadt ist es jedoch nicht gekom­men. Die Flughae­fen der Haupt­stadt und alle von uns genutz­ten Hotels im Innen­stadt­be­reich funk­tio­nie­ren nach wie vor ohne Ein­schra­en­kung. Tou­ris­ti­sche Besich­ti­gun­gen koen­nen mit Aus­nah­me von Boots­fahr­ten in den Klongs ohne Behin­de­run­gen durch­ge­fuehrt wer­den.

 Beson­ders stark vom Hoch­was­ser betrof­fen ist nach wie vor die Stadt Ayutt­ha­ya. Gro­ße Tei­le der Innen­stadt und des Tem­pel­are­als sind seit dem 8. Okto­ber ueber­flu­tet, die Stadt kann nach wie vor nicht auf dem Land­weg erreicht wer­den, das Tem­pel­are­al bleibt bis auf Wei­te­res fuer Besich­ti­gun­gen gesperrt.

 Eben­so unter­bro­chen sind noch die Zug­ver­bin­dun­gen in den Nor­den und die an Ayutt­ha­ya vor­bei­fueh­ren­de Haupt­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Bang­kok und Chiang Mai. Ueber alter­na­ti­ve Rou­ten besteht jedoch wei­ter­hin eine Stra­ßen­ver­bin­dung zwi­schen dem Groß­raum Bang­kok und dem Nor­den.

 Das Aus­wa­er­ti­ge Amt hat am heu­ti­gen 18. Okto­ber sei­ne aktu­el­len Hin­wei­se zur Lage in den Hoch­was­ser­ge­bie­ten erneut ueber­ar­bei­tet und schreibt woert­lich:

 „Die Mona­te Sep­tem­ber und Okto­ber sind in Thai­land die Haupt­re­gen­zeit. Auf­grund der beson­ders star­ken Regen­fa­el­le in die­sem Jahr sind ver­schie­de­ne Lan­des­tei­le ueber­schwemmt.

Am meis­ten betrof­fen sind die Gebie­te in Zen­tral­thai­land. Die Sehens­wu­er­dig­kei­ten in Ayutt­ha­ya sind der­zeit gesperrt. Die Haupt­tou­ris­ten­ge­bie­te im Sue­den des Lan­des wie Phu­ket, Pat­ta­ya, Koh Samui und Hua Hin sind der­zeit kaum in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de (15/​16. Okto­ber) wur­den Rand­ge­bie­te Bang­koks ueber­schwemmt. Die Innen­stadt Bang­koks blieb aller­dings von Ueber­schwem­mun­gen ver­schont. Die tou­ris­ti­schen Haupt­at­trak­tio­nen sind nicht betrof­fen. Die Lage in Bang­kok bleibt fuer die naechs­ten Tage wei­ter­hin kri­tisch. Fuer die Innen­stadt besteht nach Anga­ben der zusta­en­di­gen Stadt­ver­wal­tung nur ein gerin­ges Risi­ko. Am Inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Bang­kok (Suvarn­ab­hu­mi Air­port) herrscht wei­ter­hin nor­ma­ler Flug­be­trieb. Der Stra­ßen- und Schie­nen­ver­kehr ins­be­son­de­re in den Nor­den des Lan­des unter­liegt teil­wei­se erheb­li­chen Ein­schra­en­kun­gen.“

Nach allen uns vor­lie­gen­den aktu­el­len Erkennt­nis­sen gehen wir davon aus, dass in den naechs­ten Tagen und Wochen alle geplan­ten Pro­gramm­be­stand­tei­le mit Aus­nah­me der Besich­ti­gung von Ayutt­ha­ya und der Boots­fahrt in den Klongs von Bang­kok ohne Ein­schra­en­kun­gen durch­ge­fuehrt wer­den koen­nen.

 Der­zeit ist noch nicht vor­her­seh­bar, wann die Tem­pel von Ayutt­ha­ya wie­der besucht wer­den koen­nen. Soll­te ein Besuch von Ayutt­ha­ya nicht moeg­lich sein, wer­den wir den Gaes­ten am ent­spre­chen­den Rei­se­tag ein attrak­ti­ves Ersatz­pro­gramm anbie­ten. Wir wer­den umge­hend alle Thai­land-Gaes­te – in einem ers­ten Schritt mit geplan­ter Abrei­se bis zum 1. Novem­ber - per Rund­schrei­ben ueber die aktu­el­le Lage im Land und ueber einen der­zeit nicht aus­zu­schlie­ßen­den Weg­fall von Ayutt­ha­ya infor­mie­ren.

 Loka­le Ueber­schwem­mun­gen gab es in den letz­ten Tagen auch in Tei­len Zen­tral­viet­nams, in Laos und in der Regi­on um Siem Reap in Kam­bo­dscha. In Siem Reap selbst waren zeit­wei­se meh­re­re in Ufer­na­e­he gele­ge­ne Stra­ßen und der alte Markt ueber­flu­tet. Die Besich­ti­gung der Tem­pel­an­la­gen von Ang­kor Wat ist jedoch wei­ter­hin moeg­lich. Auch in Zen­tral­viet­nam und in Laos gibt es bis­her kei­ne Ein­schra­en­kun­gen im Besich­ti­gungs­pro­gramm.

 Wir beob­ach­ten die Lage-Ent­wick­lung in Thai­land sowie in den ande­ren Laen­dern Sue­dost­asi­ens sehr auf­merk­sam und wer­den bei Bedarf auch kurz­fris­tig wei­ter­ge­hen­de Maß­nah­men ergrei­fen.

 Quel­le: stu­dio­sus

 

Regenzeit in Asien bedeutet keinen verregneten Urlaub

Sie möch­ten im Som­mer nach Asi­en rei­sen und den­ken der Mon­sun könn­te Ihnen einen Strich durch die Rech­nung machen? Das muss nicht sein!

Zwar ist in der Regen­zeit (Mai bis Okto­ber) der feuch­te Süd­west- oder Som­mer-Mon­sun in Süd­ost­asi­en all­ge­gen­wär­tig.

Aller­dings heißt das nicht, dass es sich dabei um strö­men­den, tage­lan­gen Dau­er­re­gen han­delt.

Nor­ma­ler­wei­se gibt es nur einen kur­zen hef­ti­gen Schau­er am Tag, meis­tens am Nach­mit­tag. Auch kann bei der erhöh­ten Luft­feuch­tig­keit zu die­ser Jah­res­zeit so ein Schau­er auch eine ersehn­te Abküh­lung sein!

Die Regen­mo­na­te sind gekenn­zeich­net durch einen ste­ti­gen Wech­sel aus täg­li­chen, meist kur­zen, aber hef­ti­gen, teils gewitt­ri­gen Wol­ken­brü­chen, und strah­len­dem Son­nen­schein mit blau­em Him­mel. Gera­de die­se Mischung macht Län­der wie Laos, Kam­bo­dscha und Viet­nam zu inter­es­san­ten Rei­se­zie­len, auch zur Regen­zeit. Die Inten­si­tät des Mon­suns ist zudem von der Regi­on abhän­gig. So bringt in Laos der Süd­west-Mon­sun in den Ebe­nen der süd­li­chen Lan­des­tei­le stär­ke­ren Regen als im nörd­li­chen Berg­land. An der West­sei­te des Annam-Gebir­ges, das Laos von Viet­nam trennt, fällt die größ­te Regen­men­ge. In Kam­bo­dscha reg­net es beson­ders stark an den Gebirgs­ket­ten in den Küs­ten­re­gio­nen, in den ande­ren Regio­nen deut­lich weni­ger.

Ein wei­te­rer Vor­teil die­ser Jah­res­zeit ist die rela­tiv gerin­ge Anzahl an Tou­ris­ten, die es Ihnen ermög­licht das jewei­li­ge Rei­se­land inten­si­ver und ruhi­ger zu erle­ben. Man­che Gäs­te emp­fin­den außer­dem die zu die­ser Jah­res­zeit üppig grü­ne Natur – z.B. in Laos – und das wech­seln­de Wol­ken­bild am Him­mel sogar als reiz­vol­ler als zur Tro­cken­zeit.